Der Fachbereich Bauingenieurwesen und Geodäsie bietet Kurse folgender Institute (Kürzel) an:
* Arbeitsgruppe Planen, Entwerfen und Konstruieren (AG PEK)
* Geodätisches Institut (Geod)
* Institut für Baubetrieb (IBTUD)
* Institut für Massivbau (IfM)
* Institut IWAR (IWAR)
* Fachgebiet Kontinuumsmechanik (KM)
* Stahlbau und Werkstoffmechanik (IFSW)
* Institut für Verkehr (Verkehr)

Homepage Bauingenieurwesen und Geodäsie

Hinweise:


Lehrmaterialien in OpenLearnWare (OLW)

Der Baubetrieb befasst sich mit der Organisation, der Verfahrenstechnik, den rechtlich-ökonomischen und ökologischen Aspekten der Realisierung von Bauprojekten und der Bewirtschaftung von Bauobjekten, mit der Struktur von Bauunternehmen und Bauherrenorganisationen sowie der Funktionsweise des Marktes für Bauleistungen und Baudienstleistungen auf wissenschaftlicher und praxisbezogener Basis.

Der Zugangsschlüssel zum Kurs wird in der ersten Vorlesung und im Sekretariat bekannt gegeben.

Die Lehrveranstaltung gliedert sich in eine Vorlesungsreihe und daran anschließende, betreute Übungen. Im Rahmen der Lehrveranstaltung Konstruktives Gestalten (13-D1-0008) wurde im Wintersemester 2011/2012 eine CAD-Schulung angeboten. Die ganztägigen Schulungstermine sind jeweils nach Themen sortiert in Moodle eingestellt.

Inhalt der Vorlesung


Die Technische Mechanik ist eine der wichtigsten Grundlagen fast aller Ingenieurswissenschaften. Dies
gilt in besonderem Maße für das Bauingenieurwesen, den Maschinenbau, aber auch für die Mathematik
und für naturwissenschaftliche Fächer. Ziel der Mechanik ist es, Bewegungen sowie die mit den
Bewegungen zusammenhängenden Kräfte in technischen Systemen zu bestimmen. Zu diesem Zweck
werden die technischen Vorgänge durch idealisierte Modelle beschrieben, die einer mathematischen
Analyse zugänglich sind. Die mathematischen Lösungen werden anschließend in die Sprache des
Ingenieurs zurückübersetzt. Das Schema Modellbildung – mathematische Analyse – technische
Rückübersetzung stellt das Spezifikum der Technischen Mechanik dar. In ihm liegen auch die
Schwierigkeiten begründet, welche die Mechanik dem Anfänger oft bereitet.
Die Lehrveranstaltung Technische Mechanik gliedert sich in drei Teile (drei Semester). In ihnen werden
die für den Ingenieur wichtigsten Gebiete der Mechanik einführend behandelt. Der erste Teil beschäftigt
sich mit der Statik starrer Körper. Der zweite Teil ist der Statik deformierbarer Körper gewidmet, und der
dritte Teil befasst sich mit der Dynamik starrer und deformierbarer Körper. Die Vermittlung der
entsprechenden Kenntnisse und die Entwicklung der Fähigkeit zur selbständigen Problemlösung erfolgt
in der Vorlesung sowie in der Gruppenübung. Ergänzend werden Vorrechenübungen und eine
individuelle Beratung in Sprechstunden angeboten.


Gliederung der Vorlesung Technische Mechanik I (Statik)
0. Einführung
Wesen, Aufgaben und Einteilung der Mechanik
1. Grundbegriffe
Kraftbegriff, Eigenschaften und Einteilung von Kräften, Wechselwirkungsgesetz, Schnittprinzip
2. Kräfte mit gemeinsamem Angriffspunkt
Zusammensetzung und Zerlegung von Kräften, Gleichgewicht
3. Allgemeine Kraftsysteme und Gleichgewicht des starren Körpers
Kräftepaar und Moment, Momentenvektor, Gleichgewichtsbedingungen
4. Schwerpunkt
Massenmittelpunkt eines Körpers, Flächenschwerpunkt, Linienschwerpunkt
5. Lagerreaktionen
Lagerungsarten, ebene Tragwerke, räumliche Tragwerke, mehrteilige Tragwerke
6. Fachwerke
Ermittlung von Stabkräften, Bildungsgesetze
7. Balken, Rahmen, Bogen
Mechanismus der Kraftübertragung, Schnittgrößen bei ebenen, räumlichen und mehrteiligen
Tragwerken
8. Arbeit
Arbeitsbegriff und Potential, Prinzip der virtuellen Verrückung, Gleichgewicht, Stabilität
9. Haftung und Reibung
Coulombsche Gesetze, ebene und räumliche Probleme, Seilreibung und Seilhaftung
10. Zug und Druck in Stäben
Gleichgewicht, Spannung, Dehnung, Stoffgesetz, Stabsysteme

Moderne Verkehrsleittechniken
1. Einführung, Grundlagen
2. Datenerfassung und Datenaufbereitung
3. Informationssysteme
4. Parkleitsysteme
5. Systeme für den ÖPNV
6. Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation und Automatische Fahrzeugführung
Bargeldlose Zahlungssysteme
Elektronisches Fahrgeldmanagement
7. Gesamtarchitektur
Leitzentralen
Finanzierung

Literatur:
Umdrucke zur Vorlesung
Boltze, M./Wolfermann, A./Schäfer, P.K.: Leitfaden Verkehrstelematik - Hinweise zu Planung und Nutzung in Kommunen und Kreisen

Voraussetzungen:
Verkehrsplanung und Verkehrstechnik B

 

Lehrinhalte:
bestehend aus den bisherigen Vorlesungen
Verkehrsplanung und Verkehrstechnik III (C) und
Übung in Verkehrsplanung und Verkehrstechnik (C)Inhalte Vorlesung (Do)
1. Verkehrsplanung
1.1 Verfahren der Verkehrsplanung
1.2 Strategien im Verkehrsmanagement
1.3 Qualitätsmanagement im Verkehrswesen
2. Lichtsignalsteuerung
2.1 Wartezeitberechnung
2.2 Optimierungsverfahren
2.3 Fahrstreifensignalisierung
3. Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen
3.1 Zuflussregelung
3.2 Streckenbeeinflussung
3.3 Netzbeeinflussung
4. Was man sonst noch wissen sollte ...
4.1 Erstellung von Angeboten
4.2 Zusammenstellung von BewerbungsunterlagenInhalte Übung (Fr)Praxisbezogene Arbeit mit wechselnden Schwerpunkten aus der Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Anmeldung vor Semesterbeginn in Raum L1 01/162
Thema: Ausgewählte Aufgaben aus der Verkehrsplanungspraxis
Einführung, Parkhausentwurf
Prognose der Verkehrsnachfrage
Erschließungskonzept
Straßenraumentwurf
Verkehrserhebung
Entwurf Omnibusbahnho
Abschlusstermin Außerdem ist eine Verkehrserhebung (ca. 2. Stunden) durchzuführen.

Literatur:
Umdrucke zur Vorlesung

Voraussetzungen:
Verkehr 1 (A), Verkehr 2 (A), Verkehrsplanung und Verkehrstechnik B

Verkehrsplanung (Verfahren der Verkehrsplanung, Strategien im Verkehrsmanagement, Qualitätsmanagement im Verkehrswesen); Lichtsignalsteuerung (Wartezeitberechnung, rechnergestützte Optimierung der Lichtsignalsteuerung);
Verkehrsbeeinflussung auf Autobahnen (Zuflussregelung, Streckenbeeinflussung, Netzbeeinflussung);
Straßenbenutzungsgebühren; Institutionen und Verwaltungsstrukturen, Erstellung von Angeboten