Digitale Lehre
An der TU Darmstadt wird Zoom eingesetzt um die Lehrveranstaltungen in einem Online Live-Format durchzuführen. Darüber hinaus können Sie die Zoom-Campuslizenz über Ihre TU-Mail-Adresse für Projekt- und Gruppenarbeiten nutzen.
[b]Kamera an![/b] Den Blickkontakt suchen und ein aktives Zuhören sind gerade durch den geteilten realen Raum sehr viel wichtiger geworden. Gerade weil es keine Präsenz-Lehre gibt, ist es umso wichtiger, dass Sie digital anwesend sind und sich untereinander kennenlernen.
[b]Ton aus:[/b] Mikrofon stumm schalten. Es ist hilfreich, das eigene Mikrofon stumm zu schalten, wenn Sie nicht am Sprechen sind. Rückkopplungen werden so vermieten und Sie sind nicht unabsichtlich durch Geräusche im Bild.
[b]Kopfhörer: [/b]Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer mit Mikrofon. So verhindern Sie Rückkopplungen und Störgeräusche.
[b]Wie zu Wort kommen?[/b] Nutzen Sie die Hand heben-Funktion im Teilnehmer-Bereich. Vor allem bei vielen Teilnehmern ist es hilfreich sich per Handzeichen zu melden. Der/die Moderator*in wird Sie dann ansprechen.
[b]Chat und Reaktionen: [/b]Für Rückfragen oder Austausch mit anderen Teilnehmer*innen nutzen. Mittels der Reaktionen Klatschen oder Daumen hoch können Sie Rückmeldungen geben.
[b]Hintergrund einstellen: [/b]Unter den Video-Einstellungen können Sie einen virtuellen Hintergrund einrichten.
Die neue digitale Lehre ist für alle ungewohnt. Doch diese Hürde des Neuen kann nur mit einem digitalen Präsent-Sein und einer aktiven Teilnahme überwunden werden!
Lehrinhalte
[b]Körper in Bewegung: Gender und Migration in der visuellen Kultur[/b]
Migrant:innen werden in und durch die Medien zunehmend auf ihre Körper und auf visuelle Zeichen der Andersheit reduziert: Die Personen werden medial endindividualisiert und als Ansammlungen von Körpermassen dargestellt. Migrierende werden durch eben diese Körperrepräsentationen zunehmend zu einem Problem stilisiert. In diesem Prozess wird der Körper als sichtbares Zeichen der Migration und Fremde kontinuierlich konstruiert und markiert. Ein zentrales Anliegen des Seminars ist es, visuelle Verhandlungen von Migration zu verorten, zu reflektieren und kritisch zu diskutieren. Fokussiert wird der mobile Körper, der Körper in Bewegung, welcher sich in seiner Bewegung über Grenzen hinwegsetzt. Ausgangspunkt ist hierbei eine Auseinandersetzung mit den Verschränkungen von Migration und Gender aus einer kunst- und kulturwissenschaftlichen Perspektive.
Dabei beschäftigen uns Fragen wie etwa: Welche Körper werden im Kontext von Migration gezeigt? Welche Körper werden sichtbar und welche nicht? Zentral erscheint zudem die Frage wie Migrant:innen dargestellt werden. Welche Verschränkungen gibt es von Körper, Gender und Ethnizität in der Konstruktion von Fremdheit? Und welche Rolle spielen Geschlechterbilder in den medialen Darstellungen? Werden Spielräume für Handlungsmacht und Ermächtigung in der visuellen Kultur ermöglicht und wenn ja, wie?
Im Seminar werden Prozesse und Mechanismen des [i]Otherings[/i] in der visuellen Kultur, wie etwa Kunst und Massenmedien, in den Blick genommen und kritisch hinterfragt. [i]Othering[/i] wird als sozial konstruierter und kontextspezifischer Prozess der Grenzziehung und Differenzierung in Kategorien (wie Geschlecht, Gender, Alter, Kultur oder Ethnizität) thematisiert, welcher in und durch Bilder sichtbar gemacht wird. Gleichsam werden künstlerische Positionen im Hinblick auf Strategien der [i]agency[/i] und des [i]empowerments[/i] befragt.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile: In einem ersten Teil wird anhand von ausgewählten Texten eine theoretische Grundlage geschaffen, um in einem zweiten Teil diese an unterschiedlichen Beispielen visueller Medien zu reflektieren und zu diskutieren. Die Studierenden erhalten so einen umfassenden sowie kritischen Blick auf die visuelle Verhandlung von Migration durch mediale Körperrepräsentationen vor dem Hintergrund theoretischer und aktueller Debatten um Körper, Gender und Flucht.
Voraussetzungen
[list=1]
[*]Aktive und regelmäßige Teilnahme, aktive Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen
[*]Die Teilnahme an der Vortragsreihe In Bewegung sein" ist verpflichtend
[*]Gruppenvorstellung eines Textes
[*]Übernahme eines eigenständigen Referats
[*]Ausarbeitung in einer wissenschaftlichen Seminararbeit zu einem einschlägigen Thema/Anwendungsbeispiel/theoretischen Position
[/list]
Online-Angebote
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[b]Kopfhörer: [/b]Benutzen Sie nach Möglichkeit Kopfhörer mit Mikrofon. So verhindern Sie Rückkopplungen und Störgeräusche.
[b]Wie zu Wort kommen?[/b] Nutzen Sie die Hand heben-Funktion im Teilnehmer-Bereich. Vor allem bei vielen Teilnehmern ist es hilfreich sich per Handzeichen zu melden. Der/die Moderator*in wird Sie dann ansprechen.
[b]Chat und Reaktionen: [/b]Für Rückfragen oder Austausch mit anderen Teilnehmer*innen nutzen. Mittels der Reaktionen Klatschen oder Daumen hoch können Sie Rückmeldungen geben.
[b]Hintergrund einstellen: [/b]Unter den Video-Einstellungen können Sie einen virtuellen Hintergrund einrichten.
Die neue digitale Lehre ist für alle ungewohnt. Doch diese Hürde des Neuen kann nur mit einem digitalen Präsent-Sein und einer aktiven Teilnahme überwunden werden!
Lehrinhalte
[b]Körper in Bewegung: Gender und Migration in der visuellen Kultur[/b]
Migrant:innen werden in und durch die Medien zunehmend auf ihre Körper und auf visuelle Zeichen der Andersheit reduziert: Die Personen werden medial endindividualisiert und als Ansammlungen von Körpermassen dargestellt. Migrierende werden durch eben diese Körperrepräsentationen zunehmend zu einem Problem stilisiert. In diesem Prozess wird der Körper als sichtbares Zeichen der Migration und Fremde kontinuierlich konstruiert und markiert. Ein zentrales Anliegen des Seminars ist es, visuelle Verhandlungen von Migration zu verorten, zu reflektieren und kritisch zu diskutieren. Fokussiert wird der mobile Körper, der Körper in Bewegung, welcher sich in seiner Bewegung über Grenzen hinwegsetzt. Ausgangspunkt ist hierbei eine Auseinandersetzung mit den Verschränkungen von Migration und Gender aus einer kunst- und kulturwissenschaftlichen Perspektive.
Dabei beschäftigen uns Fragen wie etwa: Welche Körper werden im Kontext von Migration gezeigt? Welche Körper werden sichtbar und welche nicht? Zentral erscheint zudem die Frage wie Migrant:innen dargestellt werden. Welche Verschränkungen gibt es von Körper, Gender und Ethnizität in der Konstruktion von Fremdheit? Und welche Rolle spielen Geschlechterbilder in den medialen Darstellungen? Werden Spielräume für Handlungsmacht und Ermächtigung in der visuellen Kultur ermöglicht und wenn ja, wie?
Im Seminar werden Prozesse und Mechanismen des [i]Otherings[/i] in der visuellen Kultur, wie etwa Kunst und Massenmedien, in den Blick genommen und kritisch hinterfragt. [i]Othering[/i] wird als sozial konstruierter und kontextspezifischer Prozess der Grenzziehung und Differenzierung in Kategorien (wie Geschlecht, Gender, Alter, Kultur oder Ethnizität) thematisiert, welcher in und durch Bilder sichtbar gemacht wird. Gleichsam werden künstlerische Positionen im Hinblick auf Strategien der [i]agency[/i] und des [i]empowerments[/i] befragt.
Das Seminar gliedert sich in zwei Teile: In einem ersten Teil wird anhand von ausgewählten Texten eine theoretische Grundlage geschaffen, um in einem zweiten Teil diese an unterschiedlichen Beispielen visueller Medien zu reflektieren und zu diskutieren. Die Studierenden erhalten so einen umfassenden sowie kritischen Blick auf die visuelle Verhandlung von Migration durch mediale Körperrepräsentationen vor dem Hintergrund theoretischer und aktueller Debatten um Körper, Gender und Flucht.
Voraussetzungen
[list=1]
[*]Aktive und regelmäßige Teilnahme, aktive Lektüre zur Vorbereitung der Seminarsitzungen
[*]Die Teilnahme an der Vortragsreihe In Bewegung sein" ist verpflichtend
[*]Gruppenvorstellung eines Textes
[*]Übernahme eines eigenständigen Referats
[*]Ausarbeitung in einer wissenschaftlichen Seminararbeit zu einem einschlägigen Thema/Anwendungsbeispiel/theoretischen Position
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