Lehrinhalte
Kurs a: Alle Studienanfänger des ersten Studienjahres aus dem Fachbereich Architektur (optional mit Studierenden anderer Fachbereiche) bearbeiten in Gruppenarbeit gemeinsam eine Aufgabenstellung. Sie erarbeiten sich von Beginn an für das (Architektur-)studieum wesentliche Einblicke in die Vielfalt und Methodik des Fachs. Die Aufgabenstellung des einwöchigen interdisziplinären Studienprojektes ist hinreichend komplex und offen, so dass die Studierenden die fachbereichsinternen interdiziplinären Aspekte der Aufgabe bewältigen. Die Studierenden müssen einen eigenen Lösungsweg finden und vertreten. Sie werden durch ausgebildete Teambegleiter aus anderen Fachbereichen und Fachbegleitern aus den verschiedenen Fachgruppen des Fachbereichs Architektur methodisch und fachlich angeleitet.
Zusätzliche Informationen
Projekt.EINS 2022
Das Darmstadt-Experiment
Die interdisziplinäre Projektwoche Projekt.EINS für Studierende in der Studieneingangsphase wurde 2013 am Fachbereich Architektur etabliert und steht seit 2015 unter der Federführung des Fachgebiets Entwerfen und Raumgestaltung. Dem Leitgedanken Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung von Anfang an folgend, lädt das Projekt.EINS die Studierenden dazu ein, bei der gemeinsamen Arbeit an einer komplexen, aktuell relevanten Problemstellung Einblicke in die Arbeitsmethoden der beteiligten Disziplinen Architektur, Mathematik, Physik, Sprachwissenschaft und Geschichte zu erhalten. Als TeilnehmerIn erlebt man sich als VertreterIn der eigenen Disziplin, entwickelt im Kontrast und in der Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen ein reflektiertes Verständnis für die eigene fachspezifische Herangehensweise und stärkt so bereits zu Beginn des Studiums neben der Fachkompetenz auch die Identifikation mit dem eigenen Studienfach. Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle betreut und unterstützt die Projektwoche mit dem Ziel der Förderung des studentischen Engagements und der interdisziplinären Zusammenarbeit an der TU Darmstadt.
Ausgangspunkt der diesjährigen Projektwoche ist das an Laien gerichtete Werk 'A Pattern Language. Towns, Buildings, Construction' von Christopher Alexander, in dem er eine strukturierte Sammlung von Entwurfsmustern vorstellt, also bewährten Verfahren zur Lösung typischer gestalterischer Probleme. Diese sollen als Handlungsanweisungen und Kommunikationswerkzeug dienen und stehen unter dem Ideal einer Gestaltung lebenswerter Räume durch die gesamte Gesellschaft statt einer Gruppe von Fachleuten. Die Sammlung wird zudem als offene, wandelbare Struktur verstanden und stellt letztlich auch eine Kritik an der Bau- und Planungspraxis ihrer Entstehungszeit dar. Der immer lauter werdende Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung am gebauten Raum und der Einzug von Algorithmen in gegenwärtige Planungsprozesse verleihen dem Konzept von 1977 heute neue Aktualität. Nach einer Annäherung an die Mustersprache durch Aufspüren von Mustern in realen Situationen auf den beiden Campus der TU und deren kritischer Reflexion folgt eine konkrete kreative Anwendung und Weiterentwicklung der ursprünglichen Mustersprache.
Online-Angebote
Moodle
Kurs a: Alle Studienanfänger des ersten Studienjahres aus dem Fachbereich Architektur (optional mit Studierenden anderer Fachbereiche) bearbeiten in Gruppenarbeit gemeinsam eine Aufgabenstellung. Sie erarbeiten sich von Beginn an für das (Architektur-)studieum wesentliche Einblicke in die Vielfalt und Methodik des Fachs. Die Aufgabenstellung des einwöchigen interdisziplinären Studienprojektes ist hinreichend komplex und offen, so dass die Studierenden die fachbereichsinternen interdiziplinären Aspekte der Aufgabe bewältigen. Die Studierenden müssen einen eigenen Lösungsweg finden und vertreten. Sie werden durch ausgebildete Teambegleiter aus anderen Fachbereichen und Fachbegleitern aus den verschiedenen Fachgruppen des Fachbereichs Architektur methodisch und fachlich angeleitet.
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Projekt.EINS 2022
Das Darmstadt-Experiment
Die interdisziplinäre Projektwoche Projekt.EINS für Studierende in der Studieneingangsphase wurde 2013 am Fachbereich Architektur etabliert und steht seit 2015 unter der Federführung des Fachgebiets Entwerfen und Raumgestaltung. Dem Leitgedanken Kompetenzentwicklung durch interdisziplinäre Vernetzung von Anfang an folgend, lädt das Projekt.EINS die Studierenden dazu ein, bei der gemeinsamen Arbeit an einer komplexen, aktuell relevanten Problemstellung Einblicke in die Arbeitsmethoden der beteiligten Disziplinen Architektur, Mathematik, Physik, Sprachwissenschaft und Geschichte zu erhalten. Als TeilnehmerIn erlebt man sich als VertreterIn der eigenen Disziplin, entwickelt im Kontrast und in der Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen ein reflektiertes Verständnis für die eigene fachspezifische Herangehensweise und stärkt so bereits zu Beginn des Studiums neben der Fachkompetenz auch die Identifikation mit dem eigenen Studienfach. Die Hochschuldidaktische Arbeitsstelle betreut und unterstützt die Projektwoche mit dem Ziel der Förderung des studentischen Engagements und der interdisziplinären Zusammenarbeit an der TU Darmstadt.
Ausgangspunkt der diesjährigen Projektwoche ist das an Laien gerichtete Werk 'A Pattern Language. Towns, Buildings, Construction' von Christopher Alexander, in dem er eine strukturierte Sammlung von Entwurfsmustern vorstellt, also bewährten Verfahren zur Lösung typischer gestalterischer Probleme. Diese sollen als Handlungsanweisungen und Kommunikationswerkzeug dienen und stehen unter dem Ideal einer Gestaltung lebenswerter Räume durch die gesamte Gesellschaft statt einer Gruppe von Fachleuten. Die Sammlung wird zudem als offene, wandelbare Struktur verstanden und stellt letztlich auch eine Kritik an der Bau- und Planungspraxis ihrer Entstehungszeit dar. Der immer lauter werdende Ruf nach mehr Bürgerbeteiligung am gebauten Raum und der Einzug von Algorithmen in gegenwärtige Planungsprozesse verleihen dem Konzept von 1977 heute neue Aktualität. Nach einer Annäherung an die Mustersprache durch Aufspüren von Mustern in realen Situationen auf den beiden Campus der TU und deren kritischer Reflexion folgt eine konkrete kreative Anwendung und Weiterentwicklung der ursprünglichen Mustersprache.
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- Lecturer: Regine Angert
- Lecturer: Alexandra Antic
- Lecturer: Julian Della Morte
- Lecturer: Andrea Dirsch-Weigand
- Lecturer: Marianne Herzberger-Nikibauer
- Lecturer: Anna Honnef
- Lecturer: Florian Husemeyer
- Lecturer: Martin Kiehl
- Lecturer: Johanna Meyer-Grohbrügge
- Lecturer: Gelöschter User (TU-ID gelöscht)
- Lecturer: Kristin Zech
Semester: ST 2022
Jupyterhub API Server: https://tu-jupyter-t.ca.hrz.tu-darmstadt.de